Hilfe für die Ukraine

Kontakt

Pastor Andreas Hamburg
0151/59418073
pastor@markus-gemeinde-bremen.de
hilfe-ukraine@markus-gemeinde-bremen.de
Sprachen: Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch.

Newsletter

Sie möchten sofort informiert werden, wenn es Neuigkeiten zu unseren Hilfsmaßnahmen bezüglich der Ukraine gibt? Dann abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.

Spenden

Betreff: Hilfe für Ukraine
Bank: Sparkasse Bremen
IBAN: DE46 2905 0101 0001 0578 68
SWIFT-/BIC-Code: SBREDE22XXX

Sachspenden: Dienstag und Donnerstag von 15.30 bis 18.30 Uhr in Doventorsdeich 17-21 oder in unserer Gemeinde zu den Bürozeiten. Gebraucht werden: Medizin, Lebensmittel und Hygieneartikel (getrennt und fest in Kartons verpackt und beschriftet).

Aktuelle Informationen zu Spendenstand und -verwendung finden Sie im Spendenbarometer. Informationen zu Spendenbescheinigungen erhalten Sie auf der verlinkten Seite.

  • Vielen Dank

    Liebe Alle, 

    wir möchten uns bei Ihnen herzlich für die Unterstützung unserer Ukraine-Hilfe in den letzten Monaten bedanken. 

    Wir als Kirchengemeinde fühlten uns getragen, sei es durch die Worte, Gebete, Sachspenden oder Beträgen auf unserem Konto, das zwischenzeitlich die Höhe von 350.000 € erreichte (www.markus-gemeinde-bremen.de/hilfe-fuer-die-ukraine). Es war eine wohltuende Erfahrung mit Eurer und Ihrer Hilfe den Menschen in der Ukraine helfen zu können. 

    Unsere Transporttätigkeit setzt sich fort. In der letzten Woche haben wir eine komplette Kücheneinrichtung in ein Krankenhaus in Iwano-Frankiwsk gebracht.

    Auch vor Ort ist manches möglich geworden. So wird in den nächsten Wochen in den Räumen von Vollers GmbH Bremen – Chritian Vollers – ein Seelsorgezentrum eröffnet, das in erster Linie den Flüchtlingen aus dem Zeltlager in der Überseestadt zur Verfügung steht.

    Am Wochenende besuchte uns Prof. Michail Pustovoyt, der auf der ukrainischer Seite für den Empfang und Verteilung von vielen unserer Transporten beteiligt war und bleibt. Gemeinsam mit Christofer Heitmann von Benas Gruppe und Torsten Kuper von Wecare Ottersberg haben wir überlegt, selbst in die Ukraine zu fahren und tolle Sachen zu bringen, die in der letzten Zeit mit euere Hilfe gesammelt und gekauft wurden. Es handelt sich u.a. um einen Krankenwagen von Oliver Buhlmann und Ronald Speidel (Buhlmann Group) und eine Feldküche von den Johannitern in Bremen – Andreas Setzer – und vieles mehr, das durch Eure Spenden zu einem großen Segen für die Menschen in der Ukraine wird. 

    Gott segne Sie alle!

    Mit herzlichen Grüßen 

    St. Markus Gemeinde   

    Beladung des PKW mit Medikamenten und Ausstattung 
    Freunde aus der Ukraine zu Besuch in Bremen 
  • Spendenbescheinigungen für Ukraine-Hilfe

    Liebe Spenderinnen und Spender,

    In der Vergangenheit haben Sie die Spendenbescheinigungen der Markus-Gemeinde immer Anfang des Jahres per Post zugeschickt bekommen. Da mittlerweile aber fast 700 Personen gespendet haben (Stand 25. April 2022), ist es für uns fast unmöglich, alle mit kompletter Adresse zu  erfassen und anzuschreiben. Wir sind darum sehr froh, dass das Bundesministerium der Finanzen eine einfache Lösung  geschaffen hat*:

    Statt einer Zuwendungsbestätigung genügt als Nachweis der Zuwendungen, die bis zum 31. Dezember 2022 zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung des Kreditinstitutes (z.B. der Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Online-Banking)

    So müssen wir unsere zum großen Teil ehrenamtliche Arbeitskraft nicht für einen Verwaltungsaufwand investieren. Ganz zu schweigen von den Druck- und Portokosten.

    Sollten Sie trotzdem eine Spendenbescheinigung wünschen, können Sie diese unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse, der Spendenhöhe und des Überweisungsdatums im Gemeindebüro anfordern. Per mail unter buero@markus-gemeinde-bremen.de.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis und vor allem für Ihre großzügigen Spenden

    Birgit Guhl
    Wirtschaftsführende Kirchenvorsteherin

    *§50 EStDV, Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen v. 17.3.2022

  • Aktueller Stand

    Hallo Ihr Lieben!

    Eine kurze Bilanz: insgesamt sind 14 LKW in der Ukraine an verschieden Orten und in unterschiedlichen Einrichtungen angekommen. Bei unseren Spendenbarometer könnt ihr genaueren Überblick bekommen, was wohin und mit wessen Unterstützung gegangen ist. Es gibt viele Dankesworte, die uns aus der Ukraine erreichen. Wir werden an dieser Stelle nur eins erwähnen, das zum Transport N 12 geschrieben wurde: „Liebe Freunde in Deutschland, ich heiße Michail Pustowojt, ich bin Professor für Psychiatrie und arbeite in Iwano-Frankiwsk und empfange die humanitäre Güter, die ihr zu uns schickt. Auch der letzte Transport ist gut angekommen und wir haben schon die Sachen verteilt. Manches ging nach KIew, manches nach Nikolaew und in andere Städte unseres Landes. Ich bin euch sehr dankbar, dass ihr schon mehrere LKW zu uns geschickt habt. Ich kann nicht alle Spender erwähnen, die Ihre Spende an das Konto der Markusgemeinde überwiesen habe und möchte heute nur ein paar erwähnen: Die Firmen Buhlmann, Albert, Tiernahrung Seiz aus Bremen und Firma Nonne, Bürgerhaus Oslebshausen e.V. Es waren auch Spenden von den Eltern aus verschiedenen Kindergärten und Gemeinden, Schülerinnen und Schülern des Eduard Nebelthau-Gymnasiums und der katholischen Oberschule und des Gymnasium St. Johann dabei. Ich möchte mich bei Euch allen persönlich und auch in Namen vieler Menschen, denen wir eure Hilfe weitergegeben haben, bedanken. Ich finde es wunderbar, dass ihr an uns denkt! Es gibt uns Kraft sehr viel Kraft in dieser schweren Zeit!“
    In diesem Sinne, liebe Menschen mit großen Herzen, dankt Euch auch die St. Markusgemeinde. Wir machen es weiter, wir schaffen das mit Gottes Hilfe.

  • Дорогі брати і сестри з України в Бремені та околицях! 

    Am 25. April findet um 11 Uhr ein ökumenischer Ostergottesdienst nach orthodoxer Tradition für Menschen statt, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Weitere Informationen auf https://www.kirche-bremen.de/aktuelles/presse-service/nachrichten-details/bremer-ostergottesdienst-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine/

    Вже наближається православне свято Великодня для українських християн, які знайшли прихисток у Бремені.  Щиро запрошуємо всіх вас відсвяткувати найважливіше свято  християнства разом з нами в екуменічній єдності та православній традиції. 

    У нашій місцевості ще немає української православної парафії Київського патріархату. Але все-таки, ми святкуватимемо наступного (православного) великоднього понеділка ( 25 квітня) екуменічну великодню службу за обрядами знайомими українським християнам. 

    Цим великодневим святкуванням ми, церква святого Марка та вся Бременська Євангельська Церква,  хочемо створити для вас атмосферу як на батьківщині. Великдень символізує надію на те, що життя триває, навіть для тих хто його втратив або може скоро втратити.  Особливо з огляду на страшну війну, важливо святкувати Великдень як свято повстання проти смерті та насильства. Оскільки наша християнська надія велична, смерть і насильство ніколи не мають останнього слова. У цій надії, ми як християни, об’єднані понад усі межі конфесій.

    Щиро запрошуємо вас приєднатися: 

     наступного великоднього понеділка ( за юліанським календарем) 25 квітня, до екуменічної великодньої служби, яку проводитимуть протоієрей Володимир Чайка ( Українська православна церква Київського патріархату) та провідний священнослужитель Бременської євангельської церкви, пастор доктор Бернд Кушнерус об 11 годині в церкві святого Марка. Також буде проведена трапеза  агапе, а після служіння – традиційне освячення великодніх страв та спільний великодній сніданок.

    Місце проведення: церква святого Марка, Arsterdamm 12-18, 28277 Bremen. ( Зупинка трамваю лінії номер 4, напрямок Arsten, звідти приблизно 400 метрів / 6 хвилин пішки. 

    Чекаємо на вас з нетерпінням! 

    Андреас Гамбург

    Священник церкви святого Марка

  • Hilfsgüter in Odessa angekommen

    Der Inhalt des LKWs Nr. 11 ist nun in Odessa. Die Sachen werden sortiert und an die Menschen weiter gegeben. Ein großer Dank an Euch alle vom Oberkommandeur der Südregion, seinen Soldaten und unzähligen Zivilisten, die Eure Hilfe so nötig haben. Gott segne Euch!
    St. Markus-Gemeinde

  • Flohmarktaktion

    Rührend und kreativ, niedlich und kraftvoll:
    Kinder der https://www.kirche-bremen.de/christuskirche-woltmershausen/ organisierten einen Flohmarkt, Eltern und weitere Sponsoren sorgten für Kaffee und Kuchen. Am Ende der Tages sammelten sie 2500 € für Ukraine-Hilfe. Herzlichen Dank für diesen Herzenssegen!

  • Gemütliches Frühstück mit tollen Gästen

    Immer wieder montags findet in unserer Gemeinde ein Frühstück für ukrainische Geflüchtete und freiwillige Helferinnen und Helfer statt. Auch gestern kamen wieder viele kleine und große Gäste. Ein Gast überragte sie dabei alle: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte. Der Ehrengast betonte jedoch gleich zu Anfang, dass er nur besonders lang sei und mischte sich nach einem herzlichen Grußwort unter die anderen Anwesenden. Zu denen zählten an diesem Morgen auch Vertreter der Buhlmann Gruppe und der A. Albert GmbH, die sich mit Räumlichkeiten, Logistik und finanziell stark dafür einsetzen, Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen sowie die 11-jährige Mila aus der Christusgemeinde in Woltmershausen, die kürzlich gemeinsam mit anderen Kindern einen Flohmarkt für Spielzeug und Kinderbücher organsiert hatte und der Markus-Gemeinde einen symbolischen Scheck über 2.500 Euro für die Ukraine-Hilfe überreichen konnte.

    Sichtlich beeindruckte zeigte sich unser Bürgermeister von der sympathischen vertrauensvollen Atmosphäre beim Frühstück. Wie alle anderen erfreute er sich nicht nur an Kaffee und Brötchen, sondern auch an den musikalischen Darbietungen. Ganz besonders zu Herzen ging ihm, dass bei den ukrainischen Liedern alle mitgesungen haben und die Musik trotz aller Not ein Lächeln auf die Gesichter der Geflüchteten zauberte.

    Überrascht und begeistert waren alle, als der „große“ Bürgermeister zum Abschluss selbst zur Gitarre griff und gekonnt ein deutsches Lied vortrug.

    Copyright Foto: Gabriele Wiesenhavern

  • Was zuletzt geschah

    Hallo Ihr Lieben!

    Zum Stand der humanitären Transporte der letzten Woche: 3 LKWs sind in Iwano-Frankiwsk angekommen und wurden weiter verteilt: in Kiew, Odessa und in den anderen Städten. Wie immer Medizin, Essen, Hygieneartikel, über 1000 Schlafsäcke und Isomatten und manches mehr. Die Beteiligten waren: www.benas-gruppe.com, www.buhlmann-group.com, www.albert-gmbh.de und Ihr ALLE! Was, wie viel und wer – ist hier zu finden: https://www.markus-gemeinde-bremen.de/hilfe-fuer-die-ukraine/ unter dem Stichwort „Spendenbarometer“.

    Besonders war, dass 20 Paletten mit Tierfutter auch dabei waren, herzlichen Dank für die Spenden an www.seitz-tiernahrung.de. Bei den Bildern sieht man einige der Adressaten, die allein in der Ukraine gelassen wurden. Eine Frau, die verwaisten Tiere betreut, schreibt: „Thank you so much for food for animals in the shelter in Kiev. At the shelter we have 1020 dogs and 280 cats. All animals send you thanks and big hugs. All the best.“

    Zwei weitere rührend-unerwartete Spenden haben wir von den Einwohnerinnen des Altenheims St.-Michael-Neustadt und von https://studioamstern.de/ bekommen. Der LKW Nr. 11 soll heute in der Ukraine ankommen. Der LKW Nr. 12 wird vorbereitet bei https://www.vollers.com/.

    Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns unterstützen, ohne Euch wäre nichts davon möglich gewesen!
    Gott segne Euch!
    St. Markus-Gemeinde

  • Informationen über Spendenverwendung

    Hallo Ihr Lieben, der neuester Stand: wir haben humanitäre Güter für zwei LKWs bereit. Diese kommen am Mittwoch früh, werden beladen und durch Lwiw nach Iwano-Frankiwsk gebracht. Es handelt sich um 1044 Schlafsäcke, 1500 Isomatten, Essen, Medikamente und Tierfutter (für ca. 40.000 € durch Eure Spenden finanziert) Eine Tabelle mit dem Stand der Spenden und Verwendungsnachweis wurde erstellt. Danke an die tolle Lagerhalle und an den super unkomplizierten Dennis Albert und sein Helferteam! Gottes Segen Euch alle!
    Mit herzlichen Grüßen
    St. Markus-Gemeinde

  • Sammeltermin für Sachspenden

    Hallo Ihr Lieben,
    Info für Euch:
    Annahmestelle der Sachspenden für die Ukraine:
    Dienstag 15.03. von 15.30 bis 18.30 Uhr in Doventorsdeich 17-21
    Gebraucht werden: Medizin, Lebensmittel und Hygieneartikel (getrennt und fest in Kartons verpackt und beschriftet).
    Herzlichen Dank Euch allen!

  • Transporter angekommen

    Hallo Ihr Lieben,

    gestern Nacht kamen nun zwei weitere LKWs in der Ukraine an: Nr. 5 und Nr. 6 (Infos dazu s. unten). Einen weiteren bereiten wir vor. Die Sachspenden: Medizin, Lebensmittel und Hygieneartikel können heute (Dienstag) und Donnerstag von 15.30 bis 18.30 Uhr in Doventorsdeich 17-21 abgegeben werden (getrennt, fest in Kartons verpackt und beschriftet).

    Herzlichen Dank dafür und auch für Eure großzügigen Spenden!

  • Die nächsten LKWs sind unterwegs

    Liebe Alle, zum Start ins Wochenende ein paar Bilder vom Start der LKWs, die sich heute auf dem Weg in die Ukraine machen:

    LKW N5 mit der Firma https://buhlmann-group.com/

    LKW N6 mit der Firma https://www.albert-gmbh.de/

    Dank den genannten und Euch allen, die tapfer gesammelt, gepackt, gespendet und gebetet haben.

    In der nächsten Wochen gehet es weiter: Medizin, Lebensmittel und Hygieneartikel können am Dienstag von 15.30 bis 18.30 Uhr in Doventorsdeich 17-21 abgegeben werden (getrennt und fest in Kartons verpackt und beschriftet).

    Mit herzlichen Grüßen
    St. Markus-Gemeinde

  • Hilfe für die Ukraine

    Hallo Ihr Lieben, viele von Euch haben gefragt, wie Ihr helfen könnt.

    Es ist so weit. Schon am Montag fährt ein LKW aus Bremen mit Lebensmitteln und Hygieneartikel an die ungarisch-ukrainische Grenze. In dieser Region sind viele Flüchtlinge, vor allen Frauen und Kinder, die ohne Ihre Männer und Väter nicht weg gehen wollen. Mein Kollege betreut mit seinem Team ca. 10.000 Menschen und es kommen immer mehr. Die Not ist groß. Wir versuchen sie zu lindern.

    Daher bitten wir Euch den Transport und Kauf der Lebensmittel zu unterstützen.

    Hier ist das Konto:
    Ev. St. -Markus-Gemeinde Bremen / Betr. Hilfe für Ukraine
    Bank: Sparkasse Bremen
    IBAN: DE46 2905 0101 0001 0578 68
    SWIFT-/BIC-Code: SBREDE22XXX

    Ich danke Euch für Euer offenes Herz!
    Mit herzlichen und segnenden Grüßen
    Andreas Hamburg / Pastor St. Markus-Gemeinde

  • Neue Ansprechperson

    Liebe Ukraine-Freunde, 

    für alle Infos (Hilfe leisten, anbieten, bekommen, Infos, Spenden etc.) steht unsere Mitarbeiterin Iana zunächst für die nächsten zwei Wochen zur Verfügung. Sie spricht Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch.

    Zu erreichen ist sie:

    Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

    Telefonisch erreichbar ist sie unter 0049 421 87 124 13

    Handy-Nr. 0177-3283312 (bitte hauptsächlich für WhatsApp und sonstige Nachrichten) 

    e-mail: hilfe-ukraine@markus-gemeinde-bremen.de

    Gerne stehen wir den Menschen und Firmen zur Verfügung, die größere Lieferungen der humanitären Hilfe in die Ukraine planen. 

    Mit herzlichen Grüßen
    St. Markus-Gemeinde

  • 24.02.

    Es sind Verzweiflung, Trauer und Zorn, die mich an diesem Morgen bewegen.

    Eine Freundin aus Odessa schrieb heute Morgen als die ersten Explosionen in der Stadt zu hören waren:

    Meine Kinder schlafen selig.

    Ich kann sie nicht, nein ich will sie nicht wecken und nach den Worten suchen, die diese Geschehnisse erklären können.

    Sie sollen heute länger als sonst schlafen.

    Möge Frieden und Ruhe wenigstens für sie sein …

    Ich bin in Gedanken bei Euch, liebe Ukrainer und Ukrainerinnen, leider nur in Gedanken
    Andreas Hamburg

  • Neuigkeiten zum Transport der Hilfsgüter

    Hallo Ihr Lieben, ich wollte Euch auf den neuesten Stand bringen:

    Transport Nr.1 nach Ungarn wurde abgeladen und nach Berehowo (Ukraine) gebracht. Die Sachen sind unter den Flüchtigen verteilt. Kosten: ca. 30.000 € (22.000 von HSP Steuer Gruppe, BNI Team Ochtum, Transport von CML Logistik – Alexander Heine, 8000 € von Euch allen), Organisation: Marko Windhorst, Ferenz und St. Markus.

    Transport Nr.2 (2 LKWs) nach Siret (Rumänisch-Ukrainische Grenze) und weiter nach Iwano-Frankiwsk (Ukraine). Alles verteilt. Finanzierung und Transport lag bei https://benas-gruppe.com/. Organisation, Verladung und Verteilung bei Uwe Seidner und Michael Pustovoyt und St. Markus.

    Transport Nr.3 nach Odessa durch Rumänien, Start am Mittwoch. Finanzierung: Ihr alle (Auf unserem Konto sind ca. 35.000 € dank Euren Spenden, die dafür verwendet werden), Transport von CML Logistik – Alexander Heine, Mitorganisation Marco Windhorst und St. Markus.

    Transport Nr.4 nach Ungarn und dann nach Berehowo (Ukraine), am Donnerstag. Gesammelt, organisiert, transportiert via A. Albert GmbH (www.albert-gmbh.de), Dennis Albert und St. Markus.

    Transport Nr.5 nach Siret (Rumänisch-Ukrainische Grenze) und weiter nach Iwano-Frankiwsk (Ukraine). Finanzierung und Transport durch www.buhlmann-group.com (u. a. Roland Speidel), Organisation, Verladung und Verteilung bei Uwe Seidner und Michael Pustovoyt und St. Markus Transport

    Transport Nr.6 ist uns allen willkommen und hängt davon ab, was wir an Geld und Sachspenden haben. Zu Sachspenden: Lebensmittel, Hygieneartikel, Medizin (zur Versorgung der Wunden vor allem). Danke Euch allen!

    Mit herzlichen Grüßen
    St. Markus-Gemeinde

  • Der erste LKW ist unterwegs

    Hallo Ihr Lieben,
    auf dem Bild ist unser LKW zu sehen, gepackt mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln im Wert von 28.000 € (bei Metro gekauft, super freundliche Mitarbeitende, die uns noch eine Spende mitgegeben haben). Auch die Sachspenden waren dabei, danke an viele Geschwister und andere tolle Menschen, besonders an Paulus-Gemeinde, die ihren Lager mit Sachspenden für uns gegeben hat.

    Danke an Marco Windhorst, der so viel ins Rollen gebracht hat, danke an
    HSP Steuer Bremen
    HSP Gruppe
    BNI Team Ochtum
    CML Logistik – Alexander Heine
    Und an Euch alle, liebe Spender und Spenderinnen.

    Metro hat uns zugesagt, dass sie unseren weiteren Einkauf zur ukrainischen Grenze bringen.

    Sobald wir wieder ca. 30.000 auf unserem Konto haben (noch ca. 3.000 sind noch da) werden wir einen weiteren LKW schicken, hoffentlich nach Moldawien, da dahin nur wenige fahren.

    Gott segne Euch und schütze die Menschen in der Ukraine!
    Mit herzlichsten Grüßen
    Andreas

    Spenden bitte an:
    Ev. St. -Markus-Gemeinde Bremen / Betr. Hilfe für Ukraine
    Bank: Sparkasse Bremen
    IBAN: DE46 2905 0101 0001 0578 68
    SWIFT-/BIC-Code: SBREDE22XXX
    Klar bekommt ihr Spendenbescheinigung

  • Friedenskundgebung

    Hier ein Text unseres Pastors Andreas Hamburg, der auch als Co-Friedensbeauftragter der Bremischen Evangelischen Kirche tätig ist:

    Vor etwa acht Jahren bin ich bei einem Spaziergang an der potemkinschen Treppe in Odessa einer trostlosen Ratlosigkeit begegnet: Der damalige Außenminister Frank Walter Steinmeier war da, als Minister und Hoffnungsträger und als Mensch, der ratlos und verzweifelt zu sein schien. Annexion der Krim, militärische Auseinandersetzungen in der Ost-Ukraine, Unruhen im ganzen Land und die Politik des Westens, die man in einem Satz wiedergeben kann: „Wir sind besorgt“.

    Eine trostlose Situation, ohne jegliche Aussicht auf Änderung. In diesen Zustand fühle ich mich in diesen Wochen erneut hineinversetzt, trotz der räumlichen Trennung von der Ukraine. Ich weiß nicht, was man tun könnte, sollte oder müsste. Dass wir alle im Westen nun besorgt sind, versteht sich ja von selbst, denn wir wissen längst, dass es bei weitem nicht mehr nur um die Ukraine geht. Und doch sind die Menschen dort näher an der Katastrophe und erleben die Situation anders. Einige dieser Menschen möchte ich heute zu Wort kommen lassen, Menschen die mit mir gemeinsam die Trostlosigkeit von 2014 empfunden und ausgestanden haben:

    Kürzlich habe ich mit einer Bekannten gesprochen, Nastja ist eine ehemalige Mitarbeiterin unserer odessitischen Kirchengemeinde. 2014 studierte sie Medizin und beriet uns bei der Planung eines Lazaretts in unserer Kirche, das zum Glück nie in Betrieb genommen werden musste. Jetzt arbeitet sie als Ärztin, ist verheiratet und hat drei Kinder. Auf die Frage, ob auch bei ihr das Jahr 2014 mit der Bedrohung der russischen Invasion erneut in lebendiger Erinnerung ist, antwortet sie: „Die Bedrohung ist allgegenwärtig und ich weiß von meinen Verwandten in Russland, dass es den Menschen da auch so geht. Als ich letzte Woche außerhalb des Landes auf einer Dienstreise war, habe ich meinem Mann alles aufgetragen, wie er das Haus zu verlassen hat, wenn es dann soweit ist: Kindersachen, Pässe, Geld … Ich ertrage die Unsicherheit und Angst nicht mehr. Keine Aussichten auf Besserung, man kann nichts planen. Dazu kommt noch die Stromversorgung, die nur von 17 bis 6 Uhr gesichert ist und Gaspreise, die monatlich drei Viertel meines Gehalts ausmachen.“

    Ich erkundige mich nach Ihren Kindern und fragte, ob und wie es ihr gelingt ihnen gegenüber ruhig zu bleiben? Sie meinte, dass sie sie nicht weinen sehen und solange die Kinder  sie  und ihren Papa in ihrer Nähe haben, gehe es ihnen gut. Wie soll es weiter gehen, frage ich sie: „Ich sehe mich hier nicht mehr. Spätestens in einem Jahr bin ich hier weg …“ Ich bin sicher, dass sie es schaffen wird. Irgendein Krankenhaus oder eine Arztpraxis wird sie in Deutschland willkommen heißen.

    Beim Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche, in der wir als Familie fast 10 Jahre tätig waren, erkundige ich mich nach der Situation in den Gemeinden im Schatten des drohenden Krieges. Er wohnt mit seiner Frau und drei Kindern in Charkiw, direkt an der russischen Grenze. Er sagte: „Die Menschen in unseren Gemeinden haben eigentlich keine Panik. Die Bedrohung haben wir ja nicht seit gestern, man gewöhnt sich also auch an so eine Situation. Irgendwann wird es einem klar, dass das Leben weiter gehen muss, besonders angesichts der Zustände, die man nicht ändern kann. Wenn ich versuche, mich emotional zu distanzieren, stelle ich fest, dass unser östlicher Nachbar mit seinem Einmarsch in die Ukraine keinen Gewinn machen wird. In unseren Gemeinden aber versuchen wir trotzdem einen Raum für alle Ängste zu schaffen. Es tut den Menschen gut, wenn sie über alles sprechen können. Bei vielen stelle ich fest, dass eher die „normalen“ alltäglichen Probleme, die Ängste der Menschen befeuern, Lebensmittel- und Gaspreise vor allem. Die Angst hat auch etwas mit Prioritäten zu tun. Klar, mache ich mir Gedanken, was ich im Falle der Invasion tun werde: Meine Kinder und Frau in Sicherheit bringen, zu den Schwiegereltern nach Polen. Ich bleibe aber hier, hier werde ich gebraucht.“

    Ein katholischer Freund, mit dem wir gemeinsam die ökumenische Friedensarbeit 2014 organisiert hat, teilt mir seine Wahrnehmung mit: „Ich habe den Eindruck, dass der Westen im Jahr 2014 die Globalität der Welt nicht so recht verinnerlicht hat. Wenn im Westen etwas geschieht, bleibt der Osten davon nicht unberührt, so ist es mit Norden und Süden, wir leben ja in einer Welt. Hätte man das damals so deutlich wahrgenommen, wäre es möglicherweise nicht zur Krim-Annexion gekommen – oder man hätte zumindest durch spürbare Sanktionen, die heutige Situation verhindern können. Die Geschichte kennt aber kein Konjunktiv und das, was wir jetzt haben, haben wir. Was ich denke, nein, was ich fühle? Ich habe Angst um meine Lieben. Ja es gibt viele Menschen in meiner Nähe, die wirtschaftlich denken und mich trösten. Sie sagen, das hier hat keine Logik und keinen wirtschaftlichen Vorteil. Ich glaube, dass diejenigen, die auf das Geschehen Einfluss haben, sich von keiner Logik leiten lassen. Es handelt sich nicht um die Wirtschaft, nein, keine Ahnung was dahinterstecken könnte; eine Überzeugung zur Erfüllung der Weltmission oder der Rachegedanke, der der Sehnsucht nach der vergangenen Großmacht entspringt.“

    Dieses Unfassbare ohne jede Logik macht mir Angst. Ein Bekannter von mir äußerte einen merkwürdigen Gedanken, den ich abschreckend und  faszinierend zugleich finde: „Vielleicht braucht die Ukraine diesen Krieg, damit wir ein für alle Mal begreifen, dass wir in unserer Nachbarschaft keinen Freund haben und einen Schlussstrich ziehen können, auch unter unsere Vergangenheit. Bei all dem Schmerz, den ein Krieg mit sich bringt, wäre er doch auf längere Sicht ’sinnvoll‘. Ich persönlich glaube nicht, dass so ein Krieg lokal begrenzt bleibt. Die Ukraine hat nicht die gleiche Armee wie 2014, es gibt viele Menschen, die bereit sind für ihr Land einzustehen. Es ist auch erfreulich, dass wir nicht ganz allein dastehen. Es täte uns sicherlich gut, wenn Deutschland sich deutlicher zu uns positionieren könnte und damit zeigt, dass es Werte gibt, die über der wirtschaftlichen Gemütlichkeit und dem Wohlstand stehen. Im Grunde genommen war der Maidan, die Revolution der Würde 2014  das Bekenntnis zu solchen übergeordneten Werten, zu Europa, das manchmal seine Wurzeln zu vergessen scheint: die Würde des Menschen, Gerechtigkeit und Wahrheit, die bei Weitem nicht immer unter einem Dach mit dem wirtschaftlichen Vorteil leben. Klar verstehe ich einen Menschen im Westen, der nicht bereit ist auf seinen Wohlstand zu verzichten, mir würde es genauso ergehen. Nur die bittere Wahrheit besteht darin, dass die Welt, in der wir uns gemütlich zu fühlen, gewohnt waren, vor 15 oder 20 Jahren, nicht mehr existiert. Vielleicht kommt sie wieder in 50 Jahren für unsere Kinder und Enkelkinder. Wenn wir dafür sorgen möchten, müssen wir standhaft bleiben und Entbehrungen in Kauf nehmen. Es bedeutet nicht, dass Menschen in der Ukraine die Verantwortung den westlichen Schultern aufladen wollen, es handelt sich um unser Land, das wir zu verteidigen haben. Aber nur das Gefühl an sich, dass die Menschen mit dessen Werten wir uns verbunden fühlen, uns in unserer Not mittragen, verleiht Kraft und Hoffnung.“

    Diese Kraft und diese Hoffnung wünsche ich den Menschen in der Ukraine, mögen diese in ihrer bislang trostlosen Ratlosigkeit und Verzweiflung endlich getröstet werden. Und Gott möge auch die Herzen derer berühren, die keinen anderen Ausweg sehen, als den Frieden in unserer Welt zu gefährden.