Diakonie und Mission

Die Diakonie ist eines der Wesensmerkmale der Kirche. Unter Diakonie versteht man alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen. Eine weitere wesentliche Aufgabe der Kirche ist es, die Botschaft von Jesus Christus weiterzutragen. Die soll am eigenen Ort geschehen, aber auch weltweit. Die Verbindung zur weltweiten Kirche und weltweiten Mission und die Unterstützung von Missionaren und Missionarinnen sind daher wichtig.

Diakonie

Im Auftrag der Diakonie stellen uns in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, Einrichtungen und Organisationen den Notlagen und Aufgaben im Stadtteil. Die folgenden Projekte unterstützen wir zurzeit sowohl personell als auch finanziell.

Aufsuchende Altenarbeit: Die Aufsuchende Altenarbeit/Hausbesuche Obervieland ist ein zentrales und kostenloses Angebot für ältere Menschen ab 65 Jahre im Stadtteil Obervieland. Diese Arbeit wird gefördert von der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen in den Stadtteilen Gröpelingen, Hemelingen und Obervieland. Träger des Angebotes ist neben unserer Gemeinde die Ev. Thomas-Gemeinde Bremen in Kooperation mit der Paulus-Gemeinde in Habenhausen, den Stadtteilhäusern Kattenturm und Kattenesch sowie der Wohnungsbaugesellschaft BREBAU. Weitere Infos finden Sie hier.

Truhe24: Die Truhe24, der Anziehpunkt in Kattenturm, bietet in der Alfred-Faust-Str. 24 gebrauchte Kleidung zu günstigen Preisen. Die Arbeit wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet. Die Verantwortung trägt der Zusammenschluss „Kirchen für Obervieland“ der Abraham-Gemeinde, der Ev. St.-Markus-Gemeinde der Freien Christengemeinde und der Paulusgemeinde. Als Arbeitsgemeinschaft betreiben wir mit der „Truhe 24“ einen Ort, an dem Menschen gute Kleidung bekommen können. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite der Abraham-Gemeinde unter Truhe24.

Mission

Obwohl schon fast 2000 Jahre alt, ist der Missionsbefehl aus Matthäus 28 heute aktueller denn je. Das betrifft einerseits jeden Christen im Alltag, andererseits hat es auch immer Menschen gegeben, die den Spuren der Apostel Petrus und Paulus folgend in fremde Länder gezogen sind, in denen das Evangelium noch nicht bekannt war. Dies war oft gefährlich und nicht wenige Missionare bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.

Zwar sollte man meinen, in fast zwei Jahrtausenden sei das Evangelium in allen Ländern der Welt verbreitet worden, aber viele ehemals christlich geprägte Länder sind durch Unterdrückung des Glaubens und Verfolgung der Christen oder durch schlichtes Vergessen wieder zu akuten „Missionsgebieten” geworden.

Auch die St.-Markus-Gemeinde unterstützt Missionare bei ihrer Arbeit, die weit über das bloße Predigen hinausgeht. „Nebenbei” sind Missionare oft noch Kinderbetreuer, Haushaltshelfer für ältere Menschen, medizinisches Fachpersonal, Entwicklungshelfer, Buchhändler und vieles weitere.

Waisenhaus Berega in Tansania: Mitten in den Ukaguru Bergen im südlichen Teil der Massaisteppe liegt das Waisenhaus Berega. Es beherbergt hauptsächlich Kinder, deren Mütter bei der Geburt verstorben sind. Das Ehepaar Tisho leitet das Waisenhaus. Informationen zu aktuellen Projekten und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier. Wir sammeln immer wieder Kollekten ein, die dem Waisenhaus zugeführt werden. Wenn Sie regelmäßig für das Waisenhaus spenden möchten, sprechen Sie unser Gemeindebüro an.

Israel, Beit al Liqa (Haus der Begegnung): Ein christliches Schulungs- und Freizeitzentrum in Beit Jala im Bezirk Bethlehem mit öffentlichem Spielplatz, Winterspielplatz in der Halle, Kindergarten und Gästehaus. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Madrid, Spanien: Das Missionarsehepaar Hutter ist zuständig für die Pastorenausbildung in Spanien, die Evangelistenausbildung und Gemeindeunterstützung auf Kuba und leitet außerdem eine Gemeinde in Las Roszas, Spanien. Hier finden Sie den Infoblog vom Ehepaar Hutter.

Havanna: Baptistengemeinde Almendares auf Kuba: Die Baptistengemeinde sorgt für die Essensausgabe für Senioren, die nicht mehr selbst kochen können und auch keine Mittel zum Lebensmittelkauf haben. Der Kontakt geht hier ebenfalls über das Ehepaar Hutter.