Arbeit ist das halbe Leben – und was kommt dann?

Am 11. Februar 2026 fand in der Gemeinde ein Seminar mit Michael Senner statt, bei dem es um die Gestaltung der dritten Lebensphase, nämlich des Ruhestandes, ging. Der Ruhestand bringt große Veränderungen mit sich. Nach einem meist langen Arbeitsleben mit festen Strukturen gilt es, sich der Herausforderung zu stellen, die viele freie Zeit sinnvoll zu nutzen.

Michael Senner gab zahlreiche Anregungen, sich mit der eigenen Lebensplanung zu beschäftigen. Er empfahl, sich für den Ruhestand Ziele zu setzen (z.B. Familie und Freundschaften, Gemeinde, Hobbys, körperliche Aktivitäten, die Auseinandersetzung mit dem Alter) und auch im Ruhestand den Tagen eine Struktur zu geben. Dabei führte er auch Beispiele von Menschen aus der christlichen Szene an, die den Ruhestand als großen Einschnitt erlebt haben und ihre Erfahrungen dokumentiert haben (z.B. Jürgen Werth: „Mehr Anfang war selten“).

Auf der Grundlage dieser vielfältigen Impulse kam es in dem Seminar zu einem lebendigen Austausch unter den Teilnehmenden. Dabei zeigte sich, dass die individuellen Bedürfnisse der Einzelnen sehr unterschiedlich sind und somit auch die Gestaltung des Ruhestandes sehr unterschiedlich ist. Die Teilnehmenden äußerten sich sehr dankbar für das Seminar und die vielen Anregungen, die sie erhalten haben.
Siegbert Wesner

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