Kirchliche Amtshandlungen

Die Taufe

Kinder und Erwachsene sind in unserer Gemeinde herzlich zur Taufe eingeladen. Wir versuchen nach unseren Möglichkeiten, den Tag der Taufe schön und unvergesslich zu gestalten. Am häufigsten findet die Taufe im Hauptgottesdienst am Sonntag statt. Es besteht aber auch die Möglichkeitauf die Situation der Familie Rücksicht zu nehmen und den Ort sowie den Tag der Taufe entsprechend anzupassen.

Einer Taufe geht ein Gespräch mit dem Pastor voraus, bei dem sowohl die geistliche als auch die organisatorische Seite der Taufe besprochen wird. Falls die Paten bei der Taufe dabei sind, ist es wünschenswert, dass auch sie bei diesem Gespräch anwesend sind. Denn bei der Kindertaufe geben sie ein Taufversprechen ab, das z.B. mit folgender Frage formuliert werden kann:

Liebe Eltern, liebe Paten, dieses Kind ist Ihnen als Gabe Gottes anvertraut. Es soll durch die Taufe für immer zu Gott gehören. Deshalb frage ich Sie: Sind Sie bereit, dieses Kind, das Gott in der Taufe annehmen will, auch selbst immer wieder anzunehmen, und ihm zu helfen, dass Glaube, Hoffnung, und Liebe in ihm wachsen kann, so sprechen Sie: Ja mit Gottes Hilfe.

Dieses Versprechen beinhaltet, dass die Paten und Eltern das ihre dazu tun, dass das Kind im christlichen Glauben innerhalb einer Kirchengemeinde aufwachsen wird.

Zur Bedeutung der Taufe:

Die Taufe ist für die christliche Kirche der Beginn der Gemeinschaft mit Gott. Zugleich ist sie Liebeserklärung und Treueversprechen Gottes gegenüber einem Menschen. Dieses Versprechen ist an keine Bedingung gebunden. Ob es sich um eine Kinder- oder Erwachsenentaufe handelt, sie ist auf den Taufbefehl Christi zurück zu führen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Evangelium nach Matthäus Kapitel 28).

Diese Zusage Gottes gilt auch in den Situationen, in denen der Glaube in Zweifel gerät. Martin Luther formulierte es so: „Wenn ich auf das Gebot Gottes getauft bin, so weiß ich, dass ich getauft bin. Wenn ich auf meinen Glauben getauft würde, sollte ich morgen wohl ungetauft funden werden, wenn mir der Glaube entfiele oder ich angefochten würde, als hätte ich gestern nicht recht geglaubt.“ Also kann diese Zusage Gottes durch nichts zerstört werden und bildet somit eine Grundlage des Lebens und darüber hinaus, die uns Grundvertrauen verleiht und uns als Kinder Gottes Sinnhaftigkeit für unser Leben schenkt.

Aus diesem Grund freue ich mich über jeden Wunsch der Taufe in unserer Gemeinde. Nehmen Sie einfach mit mir Kontakt auf: Pastor Andreas Hamburg, Tel. 0151/59418073

Die Trauung

Falls Sie eine Trauung beabsichtigen, wenden Sie sich bitte an Pastor Andreas Hamburg.

Die Konfirmation

Die Konfirmation und die Zeit der Vorbereitung sind das Angebot der Kirche an Jugendliche, sich mit ihrem persönlichen Glauben zu beschäftigen, Wissenswertes über die Kirche zu erfahren, die verschiedenen Gemeindefelder und diakonischen Arbeitsgebiete zu besuchen sowie Gemeinschaft in der Gruppe zu erleben. Mit der Konfirmation darf das Patenamt übernommen werden.

Konfirmandenzeit ist aber insbesondere eine Zeit, in der Jugendliche sich ihren Fragen stellen, mit anderen ins Gespräch kommen, zu sich selbst und zu ihrem eigenen Glauben finden können.

Ab 2021 bieten wie ein neues Konzept an. Von Februar bis April des darauf folgenden Jahres dauert die Konfi-Zeit und wird in Kooperation mit der Ev. Thomas-Gemeinde stattfinden. Der Konfirmandenunterricht richtet sich an alle Teens ab 12 Jahren. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer oder Sie informieren sich im Gemeindebüro oder bei Diakonin Sandra Langhop (0421/8712418, diakonin@markus-gemeinde-bremen.de).

Die Bestattung

Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst, bei dem die Kirche ihre Toten zur letzten Ruhe geleitet und den gekreuzigten und auferweckten Herrn Jesus Christus verkündigt.

Die kirchliche Bestattung setzt grundsätzlich voraus, dass die Verstorbenen der evangelischen Kirche angehört haben. Nicht getauft verstorbene Kinder werden kirchlich bestattet, wenn ihre der Kirche angehörenden Eltern es wünschen. Waren die Verstorbenen nicht Glieder evangelischen Kirche, kann auf Bitten der evangelischen Angehörigen unter Umständen ausnahmsweise eine kirchliche Bestattung stattfinden, wenn dies aus seelsorgerlichen Gründen angezeigt erscheint. Die kirchliche Bestattung kann nicht stattfinden, wenn die Verstorbenen sie ausdrücklich abgelehnt haben.

Das Beerdigungsinstitut vereinbart mit dem Friedhofsamt im Einvernehmen mit den nächsten Angehörigen und mit der für die Bestattung zuständige Pastorin oder dem zuständigen Pastor den Termin der Bestattung. Der Bestattungsgottesdienst findet in der jeweiligen Friedhofskapelle oder in der Feierhalle des Beerdigungsinstituts statt. Anschließend wird der Verstorbene zu seinem Grab begleitet und bestattet. Hierbei werden weitere Gebete gesprochen. Es besteht dann die Möglichkeit, dass Angehörige oder Freunde ein Wort sagen. Dies sollte mit der Pastorin bzw. dem Pastor vereinbart werden. Wenn kein Bestattungsgottesdienst in der Kapelle stattfinden soll, ist es auch möglich, dass bei der Beisetzung der Verstorbene begleitet und ausgesegnet wird und einige Wort am Grab gesprochen werden. Dies ist dann in der Regel ein verkürzter Bestattungsgottesdienst am Grab.

Manchmal ist es möglich und gut, wenn mit den Sterbenden noch ein Gebet gesprochen oder das Abendmahl gefeiert wird. Dazu ist es notwendig, mit dem Pastor zu sprechen und um einen Besuch zu bitten. Dies ist auch möglich, wenn man die Aussegnung wünscht, bevor das Beerdigungsinstitut den Verstorbenen abholt.