Allgemein

Eine Feier des Friedens

Anlässlich des 76. Jubiläums des Kriegsendes haben sich Vertreter aus vier christlichen Kirchen zum feierlichen Gebet getroffen. Dieses Treffen fand an der zentralen Gedenkstätte für Kriegstote auf dem Osterholzer Friedhof statt. Gemeinsam wurde der Opfer des zweiten Weltkrieges gedacht und für den Frieden gedankt, der am 8. Mai 1945 das Ende des Krieges markierte. Den Beteiligten kam es darauf an, nicht den Sieg zu feiern, sondern den Frieden; denn solange wir die Siege feiern, wird auch kein Frieden entstehen. Wahrer Friede ereignet sich nicht dort, wo wir die Welt in Gewinner und Verlierer einteilen, sondern überall da, wo wir in uns eine tiefe Sehnsucht nach Frieden verspüren und diese in unserem Leben wirken lassen. So kann in uns Menschen eine Veränderung entstehen, die nachhaltiger ist als alles, was ein Sieg oder irgendeine Macht dieser Welt uns zu geben vermögen. Nur auf diese Weise können wir begreifen, dass die Welt doch anders sein müsste; anders sein muss als ein Ort, an dem noch so Vieles im Unfrieden ist. Aufgrund dieses Wunsches – des biblischen Schaloms – haben sich Pastoren verschiedener Konfession zusammen gefunden. In dieser Vision des friedlichen Miteinanders können wir alle zusammenfinden, und einen Frieden erleben und feiern, der größer ist als all unsere Unterschiede.

Friedensbeauftragten der BEK
Pastoren Jasper von Legat und Andreas Hamburg 

Auf dem Bild:
Pfarrer Hratsch Biliciyan von der Armenisch-Apostolischen Kirche
Erzpriester, Pfarrer Alexandr Bertasch von der Russisch-Orthodoxen Kirche 
Pfarrer Johannes Sczyrba von der Römisch-Katholischen Kirche 
Pastor Andreas Hamburg, Friedensbeauftragter der BEK